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Meine Erfahrungen mit MSC Kreuzfahrten

Meine Erfahrungen mit MSC Kreuzfahrten

Wenn der Preis lockt… doch es sind längst nicht mehr die Discountpreise, die eine Seereise mit MSC Kreuzfahrten so attraktiv machen. Große Vielfalt an Destinationen, ein elegantes Erscheinungsbild – innen sowie außen – eine rasant wachsende Flotte mit neuen Konzepten und attraktive All-Inclusive-Pakete wecken Neugier […]

Atemberaubende Alaska Kreuzfahrt mit Celebrity Cruises

Atemberaubende Alaska Kreuzfahrt mit Celebrity Cruises

Während Deutschland unter der Sommerhitze stöhnt, verschaffen wir uns auf einer Alaska Kreuzfahrt ein wenig Abkühlung. Im Reisegepäck haben wir sowohl Sommeroutfits als auch Windjacken sowie Fleece. Damit sind wir für die Temperaturen von 9 bis 22 Grad in Alaska und 27 Grad in Vancouver bestens […]

Das größte Erlebnis auf See: Symphony of the Seas

Das größte Erlebnis auf See: Symphony of the Seas

Das im April 2018 in Dienst gestellte Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas verfügt über ein Passagiervolumen von bis zu 6,680 Gästen an Bord. Das mag vielleicht im ersten Augenblick Bedenken auslösen, aber ich versuche einmal mit den Vorurteilen von einer Kleinstadt auf hoher See aufzuräumen. Denn die gigantischen Dimensionen des brandneuen Kreuzfahrtschiffes bieten auch Platz. Um es noch deutlicher zu sagen: viel Platz – für ein buntes Angebot an Unterhaltung, Bars, Restaurants und vieles mehr.

Die Zipline der Symphony of the Seas über den Boardwalk
Die Zipline der Symphony of the Seas über den Boardwalk. Hier gibt es auch Balkonkabinen, die nach innen gelegen sind

Zunächst empfehle ich, eine Balkonkabine mit Meerblick zu buchen. Der Freiraum auf dem Balkon bringt Ruhe mit sich und im Angesicht der sanften Meereswellen kommt ausreichend Kreuzfahrtfeeling auf. Dabei zählt zu meinen schönsten Augenblicken, die Durchfahrt der Meerenge zwischen Sardinien und Korsika bei 15,7 Knoten und einer leichten Brise vom Rückenwind des Tyrrhenischen Meeres. Die vollständige Route der siebentägigen Kreuzfahrt verläuft wie folgt: ab Barcelona nehmen wir Kurs auf die Häfen von Palma de Mallorca, Marseille, Civitavecchia, La Spezia, Neapel und nach einem Seetag erreichen wir wieder Barcelona. Das Mittelmeer zählt zu den beliebtesten Kreuzfahrtdestinationen und prinzipiell gehe ich immer von Bord, um die Schönheiten der Hafenstädte und Umgebung zu entdecken. Doch um all die Superlativen der Symphony of the Seas mit 16 Passagierdecks einzufangen, braucht es vor allem eines: viel Zeit an Bord.

Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt erstreckt sich über eine Länge von 362 Metern
Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt erstreckt sich über eine Länge von 362 Metern
Der Solarium-Poolbereich für Erwachsene mit Panoramablick aufs Meer lässt Kreuzfahrtfeeling aufkommen
Der Solarium-Poolbereich für Erwachsene mit Panoramablick aufs Meer lässt Kreuzfahrtfeeling aufkommen

Unsere Balkonkabine ist im Übrigen auf Deck 12 gelegen. Da an unserem einzigen Seetag der Kurs von Ost nach West verläuft, haben wir uns bei der Buchung der Kabine für die sonnenreiche Backbord-Seite entschieden. Zur Kabinenausstattung gehören Klimaanlage, mehrere USB-Anschlüsse, US/Euro-Steckdosen, ein Safe sowie ein Smart TV. Über den TV ordern wir Room Service (Serviceaufschlag von 7,65 US-Dollar pro Bestellung) und haben Einsicht auf unsere Rechnung. Zu unseren Nebenkosten zählen das tägliche Trinkgeld von 14,50 US-Dollar pro Person, ein superschnelles Internetpaket für 144 US-Dollar sowie Ausgaben für unsere Besuche in den Spezialitätenrestaurants. Informationen zum Tagesprogramm finden wir täglich in deutscher Sprache auf unserer Kabine vor. Zudem ist eine deutschsprechende internationale Botschafterin an Bord, die an der Rezeption gerne bei Bedarf unterstützt.

Was mir besonders gefällt, ist die Farbgestaltung der Kabine
Was mir besonders gefällt, ist die Farbgestaltung der Kabine – nicht zu dunkel

Den etwas großen Menschenstrom Richtung Windjammer Marketplace umgehen wir gekonnt. Denn es gibt schöne Alternativen zum Buffetrestaurant und daher genießen wir unser Frühstück ganz ohne Trubel im Park Café. Frisch belegte Bagels, Sandwiches, Croissants, Danish Pastry oder frischer Obstsalat stehen unter anderem zur Verfügung. Orangensaft, Wasser sowie Kaffee sind inklusive und Sitzmöglichkeiten gibt es sowohl innen als außen mitten im Central Park. Auch im Solarium Bistro auf Deck 15 haben wir unser Frühstück rundum entspannt genießen können. Den allerbesten Kaffee gibt es im Übrigen im Vitality Café.

Toller Start in den Tag: Frühstücken im Central Park gelegenen Park Café
Toller Start in den Tag: Frühstücken im Central Park gelegenen Park Café

Zum Mittagessen und Hunger zwischendurch zieht es uns zu Sorrento’s Pizzeria, in das Fast Food Restaurant Johnny Rockets (zusätzliche Gebühr von 9,95 US-Dollar zzgl. Serviceentgelt) oder ins El Loco Fresh Restaurant mit Meerblick. Ich liebe mexikanisches Essen und komme im El Loco bei Tacos, Chili, Wraps und Co ganz auf meine Kosten.

Das Johnny Rockets im Stil der American Diners der 1950er Jahre
Das Johnny Rockets im Stil der American Diners der 1950er Jahre
Das El Loco Fresh Restaurant ist auf DEck 16 gelegen
Das El Loco Fresh Restaurant ist auf Deck 15 gelegen

Und wo wir gerade beim Thema Essen sind: Wenn sich die Augen auf wunderschöne Dinge konzentrieren, lässt das die Pupillen größer werden. Ratet mal, wie groß meine Augen gewesen sind… Hinter der funkelnden Royal Promande verbirgt sich das stilvolle Hauptrestaurant im eleganten Ambiente. Mal sitzen wir an unserem zugeteilten Tisch mit weiteren Passagieren, mal bevorzugen wir einen Tisch nur für uns allein – diesem Wunsch kommt die Restaurantleitung auch gerne nach. Aus einem vielseitigen Angebot stellen wir unser Abendmenü zusammen, meins gestaltet sich zum Beispiel wie folgt: Beef Carpaccio (das war so lecker, ich habe mir diesen Gang gleich noch einmal bestellt), Lachsfilet als Zwischengang, das beliebte New York Sirloin Steak als Hauptgericht und zum süßen Abschluss den Royal Cheesecake. Das Abendmenü findet ihr auch in der Bildergalerie. Kurz zum Desscode: üblich ist eine lange Hose, ein Hemd oder Polo für die Herren, zu den Formal Nights kommt der Großteil mit einem Anzug oder einer Kombi aus Chino und Sakko zum Abendessen.

Schnappschuss vom eleganten Grand Dining Restaurant
Schnappschuss vom eleganten Grand Dining Restaurant

Noch nie habe ich ein so großes und schönes Angebot an Spezialitätenrestaurants auf See gesehen. Die Vielzahl an spannenden Konzepten an Bord der Symphony of the Seas hat unser Interesse geweckt und wir starten mit einem Besuch im Wonderland Restaurant. Wir sind von einem Interior einer Magiewelt und Zauberkünstlern umgeben. Um unsere Menükarte zu lesen, schwingen wir den Pinsel über die Karte. Schrittweise kommen die fantasievollen Gerichte in den Kategorien Feuer, Erde, See, Eis und Sonne zum Vorschein. Das Dining-Erlebnis wird mit 49 US-Dollar pro Person zuzüglich Serviceentgelt berechnet.

Die fantasievolle Küche gibt es bereits auf fünf Royal Caribbean Schiffen
Die fantasievolle Küche vom Wonderland Restaurant ist bereits auf fünf Royal Caribbean Schiffen implementiert

Jamie´s Italian ist ein weiteres Restauranterlebnis gegen Aufpreis und der liegt bei 35 US-Dollar plus Service Charge. Eine rundum perfekte italienische Küche im Herzen der Symphony of the Seas, hier ein Einblick: gutes Essen kann so einfach sein, wir starten mit Bruschetta und einer Antipasti-Platte. Weiter geht’s mit einem hervorragend gegrillten Rinderfilet und getrüffelter Pasta. Und wie kann es anders sein, natürlich habe ich zum Dessert den Amalfi Lemon Cheesecake bestellt. Die Portionen sind mehr als großzügig gestaltet und im Grunde kann man so viel essen, wie man möchte.

Einsame Spitze: der Amalfi Lemon Cheesecake
Einsame Spitze: der Amalfi Lemon Cheesecake

Meine Lieblingsplätze an Bord:

Die Kunstfigur eines Jungen mit Smartphone in der Hand über Sorrento’s Pizzeria macht es schon vor: die beliebte Royal Promenade bietet tolle Selfie-Spots, wie zum Beispiel vor dem roten VW-Käfer.

Toller Blickfang: VW-Käfer von einem Künstler in eine runde Form gebracht
Toller Blickfang: ein VW-Käfer von einem Künstler in eine runde Form gebracht

Bei jeder Royal Caribbean-Kreuzfahrt ist die Schooner Bar mein Anlaufpunkt für Kaltgetränke in einem gemütlichen und maritimen Ambiente. Kleiner Wermutstropfen ist, dass der Meerblick fehlt. Nur ein paar Schritte weiter ist die Bionic Bar. Die Bestellung läuft per Tablet-PC und zu den Hauptdarstellern zählen zwei Roboter, die die Cocktails selbstständig mixen.

Die Schooner Bar im maritimen Stil gehalten
Die Schooner Bar im maritimen Stil gehalten

Noch ein paar Spielereien an Bord der Symphony of the Seas: Im vorderen Teil auf Deck 12 die Royal  Caribbean App öffnen, vor das Kapitänsbild halten und schon bekommt man einen Live-Einblick auf die Kommandobrücke; Vor dem Eingang zum Hauptrestaurant verwandelt sich das Gemälde in ein Selbstportrait, prima für ein Selfie geeignet; die linke Aussichtsplattform über der Kommandobrücke verfügt über einen Glasboden mit direkten Blick nach unten auf das Wasser.

der linke Balkon über der Kommandobrücke mit Panoramablick nach vorne, hinten sowie nach unten
Die Aussichtsplattformen über der Kommandobrücke sind über den Solariumbereich zugänglich

Von Deck 16 aus kann man sich einen guten Eindruck von den Dimensionen der Symphony of the Seas verschaffen. Hier habe ich ein paar schöne Aufnahmen am Morgen festgehalten und die Symphony of the Seas bietet nach Einbruch der Dunkelheit die perfekte Kulisse für eine Nachtlichter-Tour.

Die aufgehende Sonne über den Vesuv am Golf von Neapel
Die aufgehende Sonne über den Vesuv am Golf von Neapel
Der Boardwalk bei Nacht mit dem handgeschnitzten Karussell
Der Boardwalk bei Nacht mit dem handgeschnitzten Karussell

WOW-Entertainment und Aktivitäten an Bord:

Die ToDo-Liste ist lang und den ganzen Tag lang erleben wir viele verschiedene Aktivitäten: Zipline, alle Wasserrutschen ausprobieren, Surfspaß auf dem FlowRider, Minigolf, Lasertag spielen sowie The Ultimate Abyss, die längste Trockenrutsche auf einem Kreuzfahrtschiff, 10 Decks hinunterrutschen. Ich bin mir sicher, das Angebot ist der absolute Hit für Kinder, zudem gibt es eine Kinderbetreuung und eigene Bereiche für Kinder und Jugendliche.

Unbedingt machen: 10 Decks die Ultimate Abyss hinunterrutschen
Unbedingt machen: 10 Decks die Ultimate Abyss hinunterrutschen
Schöne Landschaftsarchitektur für Minigolf
Schöne Landschaftsarchitektur der Minigolfanlage
Zwei FlowRider Surfsimulatoren befinden sich an Bord
Zwei FlowRider Surfsimulatoren befinden sich an Bord der Symphony of the Seas

Ins Theater gehe ich nur selten, da ich mich am Abend lieber den Restaurants und Bars widme. Doch an Bord der Symphony of the Seas habe ich meinen ersten Wow-Moment beim Zuschauen der Aquashow, ein Wunder von Akrobatik und Technik, erlebt. Es empfiehlt sich, alle Shows schnell im Vorfeld im Internet zu reservieren. Meinen zweiten Wow-Moment erlebe ich auf der Royal Promenade zur „Anchor´s Away“ Parade. Die Eislaufevents mit Drohnen-Lichtshow oder das Broadway Musical „Hairspray“ habe ich leider verpasst, das wird mir kein zweites Mal passieren…

Kulisse für die grandiose Shows: das Aqua Theatre
Kulisse für grandiose Shows: Das Aqua Theatre

Mein Fazit der Symphony of the Seas:

„Ich will wieder zurück!“ – und dies gerne im Rahmen einer Transatlantik-Kreuzfahrt, um die riesige Palette an Aktivitäten in vollen Zügen genießen zu können. Die siebentägige Kreuzfahrt habe ich im Übrigen fünf Monate im Voraus gebucht und das damalige Sonderangebot beinhaltete zudem ein Getränkepaket. Das Deluxe Package im Wert von 60 US-Dollar pro Person und Tag beinhaltete Cocktails, Bier, Gläser Wein, Wasser, Kaffeespezialiättäten und Sodas bis zu einem Preis von 13 US-Dollar sowie ein Souvenir-Becher. Die Getränkepreise an Bord sind ein wichtiger Kostenpunkt, hier ein paar Beispiele: Klassische Cocktails ab 9,95$, Premium Cocktails ab 13$, Glas Wein ab 8$, Flasche Wein ab 29$, Bier ab 6,95$, Cola 3,50$, allesamt zuzüglich Servicesteuer. Wir müssen auch noch unbedingt erwähnen, dass wir eine sehr motivierte Crew angetroffen haben, die unglaublich stolz auf ihren neuesten Schiffsneubau der Reederei ist. Wie anfangs schon erwähnt, stand auf dieser Kreuzfahrt das Schiffserlebnis im Vordergrund und haben daher kaum einen Fuß an Land gesetzt. Eine Auswahl von Bildern zur Erlebnisdestination Symphony of the Seas findet Ihr folgend in meiner Gallerie.

Neue Mein Schiff 1 Bildergalerie mit Erstanlauf in Kiel und Hamburg

Neue Mein Schiff 1 Bildergalerie mit Erstanlauf in Kiel und Hamburg

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Mit Vollgas zum Norwegian Bliss Abenteuer

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Meine Erfahrungen mit Carnival Cruises

Meine Erfahrungen mit Carnival Cruises

Sie dominieren im Karibischen Meer: die schwimmenden Resorts von Carnival Cruises mit ihrer typischen markanten Schornsteinform. Insgesamt 26 Kreuzfahrtschiffe umfasst die Flotte, inklusive der brandneuen Carnival Horizon. Ich bin neugierig, was mich als Kreuzfahrtpassagier an Bord von Carnival Cruises erwartet. Gebucht haben wir eine drei Nächte-Kreuzfahrt für 347 Euro in der Balkonkabine, der Preis versteht sich pro Person zuzüglich Trinkgelder und Nebenkosten wie Getränke und Landausflüge.

Die Carnival Victory an ihrem Liegeplatz in Nassau

Abfahrtshafen der Carnival Victory ist Miami, weiter geht´s nach Nassau und darauf folgt ein Seetag – im Grunde genommen genau das richtige Angebot für einen schönen Badestopp auf den Bahamas. Noch zwei Sachen kurz vorweg: bei dieser Kreuzfahrt handelt es sich um eine Kurzkreuzfahrt und spiegelt nicht das vollumfängliche Kreuzfahrterlebnis wie beispielsweise bei einer einwöchigen Kreuzfahrt wider, aber man bekommt zumindest einen guten ersten Eindruck. Zudem kann ich Euch in diesem Artikel leider nicht das gesamte Fotomaterial zeigen, da mir fast sämtliche Bilddateien durch den Verlust meines Laptops abhandengekommen sind.

Schöne Szenerie bei unserem Schnorchelausflug

Der Check-In am Kreuzfahrtterminal von Miami läuft zügig, gegen 12 Uhr sind wir bereits an Bord. Gleich beim Betreten des Schiffes werden uns zwei Cocktails gereicht, wir zeigen uns positiv überrascht: tolles Willkommensgeschenk – schon mal ein Plus für Carnival. Könnte man meinen, aber ein paar Schritte weiter empfängt uns bereits eine Barkellnerin die uns zur Kasse bittet (auf alle Getränkepreise kommen im Übrigen 15% Servicesteuer hinzu). Immerhin, der Cocktail ist erfrischend und damit begeben wir uns direkt auf das Pooldeck. Der Serenity Adult-Only Bereich mit bequemen Loungemöbeln gefällt uns und bringt alles mit, was für eine entspannte Zeit an Bord nötig ist: eine gut ausgestattete Bar und Panoramablick über Miami.

Tolle Chillout-Lounges an Bord

Wir kommen unserer Abfahrtszeit näher und nach und nach füllt sich das Kreuzfahrtschiff. Wenig später erfahren wir von einem Mitarbeiter, dass die für 2,758 Passagiere ausgelegte Carnival Victory zu fast 100 % ausgelastet ist. An Bord befinden sich Familien, viele Gruppen, die Geburtstag oder Jubiläen feiern. Zusammengefasst, ein buntes Publikum, das viel Partylaune mitgebracht hat.

Blick auf das rege Treiben an Deck und in den Whirlpools

Positiv überrascht zeigen wir uns beim Betreten unserer komfortablen Balkonkabine 8258. Mir gefällt das Interior mit dem hellen Holz. Die Kabine ist makellos sauber und die Ausstattung mit Flatscreen und USB-Steckern modern. Auch Eurostecker sind vorhanden. Im Übrigen ist die Carnival Victory im Jahr 2000 in Dienst gestellt worden, auf Großzügigkeit der Balkone wurde damals wohl weniger großen Wert gelegt – aber egal, Hauptsache frische Meeresluft. Da wir eine Glückskabine in der Kategorie Balkon gebucht haben, erfolgt die Zuteilung der Kabine über die Reederei, unsere Lage, direkt gegenüber zum farbenfrohen Seven Seas Atrium, hat leider Lärm mit sich gezogen, da Bands hier bis spät in die Nacht das partybesessene Publikum in Rage brachten.

Unsere moderne Balkonabine 8258

Das Essen an Bord von Carnival Cruises´ Victory

Miami und die Hochhauskulisse von South Beach haben wir hinter uns gelassen und verschaffen uns nun einen Überblick der Restaurantangebote an Bord. Am ersten Abend sitzen wir im Hauptrestaurant Pacific Dining-Room. Das Restaurant bietet zwei Essenssitzungen: 18 Uhr und 20:15 Uhr. Das Ambiente erinnert leicht an eine Großmarkthalle – zwar in schicken Farben, aber uns herrscht hier einfach zu viel Trubel und Hektik. Zudem ist die Auswahl des Menüs sehr übersichtlich und die Qualität der Speisen hat Luft nach oben. Aus diesem Grund zieht es uns am nächsten Abend ins Buffetrestaurant. Verkehrte Welt könnte man meinen, aber uns hat das Buffet schon eher angesprochen, als das Bedienrestaurant am Vorabend. Insbesondere da hier sowohl zum Frühstück, Mittag- und Abendessen genügend freie Plätze vorhanden sind und wir stets einen Tisch am Fenster finden und den Blick auf das Meer genießen. Für den Hunger zwischendurch besuchen wir das Pizza Pirate-Bistro auf Deck 9. Zur Bekleidung: Tagsüber lässige Sommer-Strand-Outfits, abends lässig leger; Abendkleid und Anzug sind nicht notwendig.

Platz für ein Heiß- oder Kaltgetränk auf dem Panorama Deck 10

Ich habe diese Kurz-Kreuzfahrt mit Carnival Cruises gebucht, um mir einen ersten Eindruck von der Reederei zu verschaffen. Ob ich Lust auf eine weitere Carnival-Kreuzfahrt habe… mmmhhh… immer noch nicht einfach zu beantworten, wobei der Reiz da ist, die brandneuen Schiffe der Flotte einmal auszuprobieren – dann aber gerne in den europäischen Gewässern. Was mir grundsätzlich an Bord der Carnival Victory gefallen hat, war unsere gemütliche Balkonkabine sowie die vorderen Außendecks unterhalb der Schiffsbrücke – dahin hat sich kaum ein Mensch verirrt und wir hatten hier ein großzügiges Sonnendeck ganz für uns alleine.

Geheimtipp: die vorderen Außendecks unterhalb der Schiffsbrücke, leider ohne Liegen

Der Service an Bord ist pauschal gesagt lobend zu erwähnen, da gibt es nichts auszusetzen. Das Service-Entgelt beträgt im Übrigen 12,95 US-Dollar pro Tag und wird automatisch dem Bordkonto belastet. Zu den unschöneren Begleiterscheinungen auf unserer Reise zählen die Bauarbeiten am Pool – schwere Geräte und Lärm gehören halt nicht zum Bild einer Kreuzfahrt. Folgend teile ich noch ein paar wenige Fotoaufnahmen der Carnival Victory mit Euch. Solltet Ihr darüber hinaus Fragen zu Kurzkreuzfahrten mit Carnival Cruises haben, dann lasst es mich gerne wissen. Im Übrigen habe ich im Vorjahr eine Kurzkreuzfahrt auf die Bahamas mit Royal Caribbean´s Enchantment of the Seas unternommen, den Beitrag dazu findet Ihr hier.

Traumziel Karibik-Kreuzfahrt mit Celebrity Equinox

Traumziel Karibik-Kreuzfahrt mit Celebrity Equinox

Meine schönsten Träume erlebe ich auf dem Meer und hier genieße ich jeden einzelnen Moment. Die Nacht bildet da keine Ausnahme: ich schlafe bei offener Balkontür und wache kurzzeitig vom Duft des karibischen Regens auf. Manchmal schlafe ich schnell wieder ein, manchmal stehe ich aber […]

Mein Seetag an Bord von AIDA Aura im Indischen Ozean

Mein Seetag an Bord von AIDA Aura im Indischen Ozean

Die Sonne geht bereits um 5:48 auf und AIDA Aura fährt mit 13,2 Knoten und bei ruhiger See dem nächsten Ziel, der Insel La Reunion entgegen. Mehr über den Reiseverlauf von Mauritius zu den Seychellen und La Reunion sowie meine Erlebnisse an Land auf der […]

AIDA Selection Kreuzfahrt im Indischen Ozean ab Mauritius

AIDA Selection Kreuzfahrt im Indischen Ozean ab Mauritius

Sehnsüchtig haben wir auf die Weihnachtskreuzfahrt mit der AIDAaura im Indischen Ozean gewartet. Die Buchung hatten wir bereits im September 2016 vorgenommen, zu diesem Zeitpunkt war auch noch nicht davon auszugehen, dass die Häfen auf Madagaskar ausnahmslos aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen wegen aufgetretenen Pestfällen gestrichen werden. Somit verläuft unsere zweiwöchige Kreuzfahrtroute unter dem Kommando von Kapitän Sven Landau wie folgt: Einschiffung in Port Louis/ Mauritius, 2 Seetage, 3 Tage Port Victoria/ Seychellen, 3 Seetage, 3 Tage Le Port/ La Réunion und abschließend kehren wir für 3 Tage zurück nach Port Louis. Wenn ich von „wir“ spreche, dann bin ich das mit meinen Eltern. Seit 2012 verbringen wir unsere Weihnachts- und Silvesterkreuzfahrten gemeinsam auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA oder Tui Cruises. Angereist sind wir einen Tag vorher individuell mit der Lufthansa von Frankfurt nach Mauritius.

AIDA Reiseziele im Indischen Ozean

Über den deutschen Anbieter „Mietwagen Mauritius“ haben wir uns ein Auto an den Flughafen liefern lassen – das Linksfahren ist für mich kein Problem und mit Automatik auch nicht besonders schwierig. Ausnahmen sind das Fahren durch die belebte Hauptstadt Port Louis sowie nach Einbruch der Dunkelheit, da die Straßen schmal sind und teils die Fahrbahnmarkierung fehlt. Vom Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport geht’s mit dem Mietwagen über die Insel: Wir fahren die Küstenstraßen im Süden entlang, vorbei am Aussichtspunkt Maconde in Baie du Cap und sind schlicht und ergreifend von der Schönheit der Natur überwältigt. Le Morne ist unser persönliches Highlight des Tages. Hier treffen wir auf ein Strandparadies mit türkisfarbenen Wasser, großen Palmen und feinstem Sandstrand. Unseren letzten Badestopp des Tages legen wir am Flic En Flac Beach ein und bevor die Dunkelheit einbricht, erreichen wir das „The Address Boutique Hotel“ nahe Port Louis in dem wir übernachten werden.

Öffentlicher Strand von Le Morne

Anreisetag AIDAaura, Port Louis, Mauritius

Nach unserem Hotelfrühstück bei sonnigen 29 Grad fahren wir mit unserem Mietwagen zum Kreuzfahrtterminal von Port Louis, das Parken auf dem Hafengelände ist kein Problem. Uns empfangen die freundlichen AIDA-Mitarbeiter, der Check-In erfolgt sehr zügig und geradewegs sind wir auch schon an Bord in unserer Außenkabine auf Deck 4. Ich fühle mich fast wie ein Stückchen zu Hause, da es bereits meine zweite Kreuzfahrt mit AIDAaura ist. Infolgedessen findet Ihr ein Schiffsportrait zur AIDAaura vom Sommer 2016 in Norwegen hier auf dem Blog und ich gehe folgend intensiver auf die Destinationen und Paradiese unserer ADIA Selection Kreuzfahrt ein. Die AIDA-Hafeninformationen habe ich Euch im Übrigen hier zum Download bereitgestellt.

AIDAaura im Hafen von Port Louis, Mauritius

Mahe, Seychellen

Im Hafen von Victoria werden wir mit exotischen Klängen empfangen. Die ersten zwei Tage erkunden wir die Hauptinsel Mahé mit unserem Mietwagen (auch hier Linksverkehr), den wir vorab bei Sixt für ca. 200 Euro gebucht haben. Sixt liefert uns das Auto direkt bis vor das Hafentor, hier stehen auch Taxen bereit und auf dem Parkplatz stellen wir ohne Bedenken unser Auto in der Nacht kostenfrei ab. Individuell und unabhängig starten wir unsere Inselrundreise, die uns stückweise durch eine tiefgrüne tropische Landschaft führt. Wir werden mit Postkartenmotiven belohnt und kommen an menschenleeren Traumstränden zum Stoppen: Surfers Beach bei Takamaka, Anse Takamaka Beach, Baie Lazare Public Beach sowie am Grande Anse Beach. Allesamt bieten einen wunderschönen Sandstrand, kristallklares Wasser (ca. 25 Grad) und ein paar Bäume, die Schatten vor der aggressiven Sonne spenden.

Eine malerische Kulisse

Freude zum Schnorcheln haben wir am Port Launay Beach: vom Strand aus schwimmen wir zu Korallen und genießen den Anblick der bunten Meeresbewohner. Zwischendurch machen wir uns zur Erfrischung über köstliche Kokosnüsse her. Über den Nationalpark und der Berglandschaft von Morne Blanc, fahren wir bei dichtestem Grün, herunterhängenden Lianen zurück in die Hauptstadt Victoria, die im Übrigen als die kleinste Hauptstadt der Welt gilt.

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Die Schiffe AIDAaura und Boudicca im Hafen von Victoria auf den Seychellen

Ohne Mietwagen, sondern mit dem örtlichen Bus oder Taxi, lassen sich die Schönheiten der Hauptinsel Mahé insbesondere im Norden gut erkunden. Der Beau Vallon Beach ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet einen breiten Badestrand. Das Wasser ist badewannenwarm und ruhig. Ein Katamaran im türkisblauen Meer macht das Postkartenmotiv perfekt. Ein Taxi zum Beau Vallon Beach kostet in etwa 20 US-Dollar pro Strecke. Örtliche, landestypische Busse fahren ebenfalls zu diesem Ort. Wer die Buslinie 20 wählt, nimmt die Nordroute und kommt an Badebuchten vorbei, wie sie im Bilderbuch zu finden sind. Mein persönliches Highlight: der Carana Beach. Die Temperaturen liegen im Übrigen bei 30 Grad und durchschnittlich einmal am Tag kommt ein erfrischender, tropischer Schauer auf uns herunter.

Der Carana Beach befindet sich im Norden von Mahé

An unserem dritten Tag erkunden wir die relativ überschaubare Hauptstadt Victoria. Ein Besuch des Sir Selwyn-Clarke Marktes lohnt sich (bis 12 Uhr, Sonntags geschlossen), hier wird frisch gefangener Fisch für ein paar Seychellen-Rupie gehandelt. Wie in allen Teilen der Inseln scheinen die Bewohner sehr fröhliche Menschen zu sein, in Victoria beleben ca. 25,000 Einwohner die Stadt. Zum Stadtbild gehören der berühmte Uhrenturm, Kirchen und Tempel, bunte Stein- und Holzhäuser und zahlreiche Banken. Neben der lokalen Währung können wir auch mit Euro oder US-Dollar zahlen, in Supermärkten und Geschäften ist die EC-Karte auch ein bequemes Zahlmittel.

Victoria, eine gepflegte, übersichtliche und saubere Stadt
Der farbenfrohe Hindu-Tempel in Victoria

Mit vielen schönen Eindrücken verabschieden wir uns von der Hauptinsel Mahé. Bei unserem nächsten Besuch auf den Seychellen würden wir die übrigen Inseln in Augenschein nehmen: Praslin mit seinen Traumstränden und die einzigartige Meereskokosnuss Coco de Mer sowie La Digue mit seinen Granitinseln. Hier noch ein paar Alternativen zu den AIDA-Ausflügen nach Praslin und La Digue: Air Seychelles verbindet die Inseln Mahe und Praslin mehrmals am Tag, die Flugzeit liegt bei 20 Minuten. Flugpreis vor Ort: ca. 150 Euro, günstiger wird es bei voriger Buchung in den gängigen Flugportalen, ca. 90 Euro pro Person. Inselhüpfen mit Schnellbooten oder der Fähre am „Inter Island Terminal“ ist die günstigere Alternative. Noch kurz notiert: Fahrradausflüge mit den eigenen AIDA-Fahrrädern sind aufgrund der örtlichen Behörden leider untersagt; Generell liegt die AIDAaura fest an der Pier, doch am letzten Tag mussten wir den Liegeplatz aufgeben und auf Reede liegen – das hat leider nur suboptimal geklappt. Aufgrund der großen Distanz kam es an der Pier zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden. Kleiner Wehrmutstropfen: unseren leicht nach Fischindustrie riechenden Liegeplatz in Victoria haben wir immerhin gegen eine frische Meeresbrise eingetauscht 😉

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Leere, weiße und feinsandige Strände auf den Seychellen (Takamaka Beach)

Le Port, La Réunion

Le Port! So und nicht anders sollte auch AIDA Cruises den Stopp auf La Réunion angeben. Seitens AIDA heißt es zwar Saint-Denis, die Hauptstadt von La Réunion, aber diese liegt rund 20 Autominuten von unserem Hafen entfernt, wird mit keinem kostenfreien Shuttle angeboten und führte somit auch zu großem Unverständnis der Passagiere. Am Hafen stehen in der Regel Taxen zur Verfügung, aber Vorsicht: das Taxifahren ist nicht günstig. Auch lokale Ausflugsanbieter fehlen hier. Busfahren gehört zudem auch eher zu den Herausforderungen, da diese entweder ausfallen, unpünktlich oder voll besetzt sind. Aber kommen wir zu den schönen Seiten der Insel La Réunion: über AIDA haben wir einen Fahrradausflug gebucht. 42 Kilometer legen wir dabei zurück, fahren durch dichte tropische Wälder mit Mango-, Papaya und Bananenbäumen und Höhepunkt ist ein einstündiger Badestopp im schicken Ort Boucan Canot. Hier am Strand sind Hainetze gespannt, die starke Brandung erlaubt jedoch selten ein Baden – Abhilfe schafft das Naturbecken mit Meerwasser. Fazit der Fahrradtour: eine tolle Tour, man fährt in kleinen Gruppen, die Natur erleben wir hautnah und die sympathischen Tourguides machen Lust darauf, gleich eine weitere Radtour zu buchen.

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Pure Exotik auf La Réunion

Am Tag zwei und drei sind wir erneut mit einem Mietwagen unterwegs (Autovermietung Enterprise: ca. 200 Euro für 2 Tage zzgl. Taxitransfer zur Autovermietung, 20 Euro pro Strecke). Wäre die Verfügbarkeit gegeben, hätte ich AVIS bevorzugt, da sich deren Mietwagenstation unmittelbar am Hafen befindet – eine rechtzeitige Reservierung ist definitiv zu empfehlen! Mit unserem Fahrzeug entdecken wir die Flora und Fauna von La Réunion auf eigene Faust. Die Insel hieß im Übrigen früher Ile Bourbon und ist Heimat der berühmten Bourbon-Vanilleschote. Unseren ersten Stopp legen wir am schönen Strand von Saint-Gilles-les-Bains ein, hier lädt der breite Strand zu einem Sonnenbad ein, Bars sorgen für Erfrischung – gezahlt wird wie überall auf der Insel mit dem Euro. Aus Neugier habe ich einen Taxifahrer gefragt, was ein Transfer von Le Port nach Saint-Gilles-les-Bains kostet, es sind 50-60 Euro pro Strecke.

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Am schönen Strand von Saint-Gilles-les-Bains

Vom Ort Saint-Pierre im Süden der Insel hätten wir ein wenig mehr erwartet, daher fahren wir nach nur einem kurzen Aufenthalt weiter nach Saint-Denis. Dort stehen vereinzelte historische Bauwerke, größtenteils entlang der Rue de Paris. Belebt geht es in der Straße Ruelle Edouard zu, hier treffen wir auf schöne Cafés und Bars. Betrachtet man die Gassen etwas genauer, entdeckt man die kreativen Arbeiten von Streetart-Künstlern.

Auf Erkundungstour durch die Hauptstadt Saint-Denis

An unserem letzten Tag stehen wir sehr zeitig auf, um so früh wie möglich zum Aussichtspunkt auf den Piton Maido zu gelangen. Der gut beschilderte Weg führt von Saint-Paul über eine Serpentinenstraße auf 2190 Metern Höhe, knapp mehr als eine Stunde benötigen wir und werden mit einem atemberaubenden Blick in den Talkessel belohnt. Um 9 Uhr haben wir noch einen schönen Blick auf die Berglandschaft, wenig später dominieren wie jeden Tag die Wolken über das Plateau von Piton Maido. Hubschrauberflüge gehören im Übrigen auch zu beliebten Aktivitäten, um die Bergkette und ins Tal zu fliegen, einfach vorab der Kreuzfahrt einmal im Internet nach recherchieren. Da es uns im Ort Boucan Canot am ersten Tag so gut gefallen hat, legen wir hier wieder unseren Strandtag ein (ein Taxi kostet im Übrigen 40 Euro pro Strecke). Mit dem Mietwagen sind wir sehr flexibel und finden es letzten Endes als sehr gute Option, um die Insel zu erkunden.

Am Berggipfel, 2190 Meter über dem Meeresspiegel
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Der Aussichtspunkt vom Hochplateau des Piton Maïdo

Port Louis, Mauritius

An der Pier von Port Lois warten bereits zahlreiche Ausflugsbusse, die zum Beispiel die Ausflügler zur Ile aux Cerfs fahren – wer ein einsames Paradies wie in den Werbebroschüren sucht, der liegt hier falsch. Letztlich hat jeder einzelne Ausflugsanbieter auf Mauritius diese Insel in Ihrem Programm aufgenommen und da kann es auch schon einmal voll werden. Wir haben Ile aux Cerfs auf eigene Faust besucht und unser Eindruck ist: Trubel ja, aber geht man ein paar Hundert Meter weiter, trifft man auf einen schönen, natürlichen und wenig belagerten Strand. Mit dem Mietwagen fahren wir auch fernab der Hauptstraßen und bekommen sehr intensive Einblicke von Mauritius zu sehen. Schnell wird klar: Mauritius besteht nicht nur aus Luxushotelanlagen, sondern hat auch ihre Schattenseiten, die sich teils sehr arm zeigen.

Jeden Tag besuchen Touristen Ile aux Cerfs und genießen den Anblick des türkisfarbenen Meeres

An den uns insgesamt drei zur Verfügung stehenden Hafentagen lohnt es sich, auch die Hauptstadt Port Louis zu erkunden – kleine Boote brringen uns für 2 Euro oder 75-100 Rupi direkt vom Liegeplatz der AIDAaura an die Waterfront, welche touristisch gut erschlossen und sauber ist. Geht man ins Zentrum der Stadt kann man sich ein Bild von den hunderten Händlern und dem regen Treiben machen. Das Areal China Town klingt pauschal ja immer ganz interessant, gilt aber nicht für Port Louis, da es klein und heruntergekommen wirkt.

Port Louis ist mit ungefährt 150.000 Einwohnern die Hauptstadt von Mauritius

Am folgenden Tag haben wir uns aufgrund der tollen Erfahrung auf La Réunion für eine weitere AIDA-Biketour entschlossen. Dabei erkunden wir das Fort Adelaide sowie den Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden, der mit einem Riesenseerosen-Teich und Lotus-Teich überrascht. Weiter geht es vorbei an Zuckerrohrplantagen und bevor wir uns erneut wieder durch den belebten Stadtdschungel von Port Louis „kämpfen“, legen wir noch einen Badestopp ein. Die kurze Erfrischung tut gut, immerhin klettern die Temperaturen auf Mauritius täglich auf bis zu 31 Grad Celsius.

Noch heute zählt der Anbau von Zuckerrohr zu einem wichtigen Wirtschaftszweig

In der Hafeninformation von AIDA Cruises ist zudem von einem weiteren Strand in der Nähe die Rede: Baie du Tombeau, nur 15 Kilometer von Port Louis gelegen und wird als ein feinsandiger Sandstrand mit Palmen beschrieben. Zudem können wir im Norden von Mauritius den Strand Mon Chosy empfehlen – das Wasser ist sehr klar und seicht, hier haben wir gerne ein Sonnenbad genommen. Ein Stückchen weiter liegt der Ort Grand Baie und ist aus meiner Sicht der schönste Ort der Insel. Moderne weiße Yachten liegen im blauen Meer, es ist sauber und es sind zahlreiche Shoppingsmöglichkeiten vorhanden.

Grand Baie verfügt über viele Hotelanlage, Restaurants und Bars

Am Dessertbuffet entdecken wir heute den traditionellen AIDA-Kuchen mit unseren Reisedaten 16.12. bis 30.12.2017 – das läutet den Abschluss unserer Kreuzfahrt ein. Abschließend sagen wir: Auf Wiedersehen im Paradies, uns hat die Seereise auch ohne Madagaskar wunderbar gefallen, dazu hat auch das rundherum schöne Wetter beigetragen. Meine persönlichen Erfahrungen an Bord von AIDA Aura zum Thema Qualität der Speisen, Getränke- und Internetpreise sowie den Service der Crew könnt Ihr hier in meinem Beitrag ‚Mein Seetag an Bord von AIDAaura‚ nachlesen.

Mit Mützen im Whirlpool – Queen Mary 2 Kreuzfahrt im Herbst

Mit Mützen im Whirlpool – Queen Mary 2 Kreuzfahrt im Herbst

Mehrmals im Jahr bietet die traditionsreiche Cunard Line ein Kurzkreuzfahrterlebnis von Hamburg nach Southampton oder umgekehrt an. Das Angebot ist preislich attraktiv und bei Erstfahrern äußerst beliebt. Auch wir haben die Kurzstrecke an Bord der Queen Mary 2 gebucht, um Kreuzfahrtluft zu schnuppern. Zwar ist […]